Zu den Motiven, die von  den Brücke-Künstlern wie Ernst Ludwig Kirchner gerne und wiederholt gemalt wurde, gehört das junge Mädchen „Marzella“. Eine Version davon befindet sich heute im Moderna Museet, Stockholm. Das Werk eines Künstlers, der in der NS-Zeit als „entartet“ galt, hat eine bewegte Geschichte.

Auch Publikationen über einzelne Sammlerpersönlichkeiten und ihre Sammlungsschwerpunkte stellen wertvolle Findmittel für die Provenienzforschung dar. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass nun eine Veröffentlichung über die Kunstsammlung Thyssen erschienen ist.  Auf mehr als 400 Seiten gibt Johannes Gramlich Einblick in die

Gestern wurde ich als Mitglied der Wiesbadener  StadtteilHistoriker akkreditiert. In den nächsten 18 Monaten darf ich mich in diesem Rahmen einem Teil der Wiesbadener Stadtgeschichte widmen. Und was habe ich mir als Thema gewählt? Klar – den Wiesbadener Kunstmarkt 🙂

Immer mehr Bücher über den Kunstraub der Nationalsozialisten, der Museen und Kunsthandel weltweit noch heute beschäftigt, erscheinen dieser Tage. Nachdem vor einigen Wochen der Report der Taskforce Gurlitt veröffentlicht wurde, erschien nun auch vor wenigen Tagen nun auch die Biographie von Meike Hoffmann und Nicola Kuhn über den Kunsthändler Hildebrand Gurlitt, die eine wichtige Forschungslücke für […]

Im Zusammenhang mit der gleichnamigen Ausstellungen, bei er es um die Ankäufe von Zeichnungen während des Nationalsozialismus geht, findet am 28. Januar eine sicherlich sehr spannende Tagung im Kölner Wallraf-Richartz-Museum statt. Details zur Veranstaltung finden Sie auf der Website des WRM: http://www.wallraf.museum/ausstellungen/aktuell/2015-11-provenienz/begleitprogramm/

Kürzlich las ich einen Artikel in der Zeit zum Thema Provenienzforschung im Auktionshandel. Vorgestellt wurden darin die Bemühungen des Auktionshauses Neumeister München um die Aufarbeitung seiner Geschichte.  Katrin Stoll, heutige Inhaberin des Hauses, ließ drei Jahre lang die Geschichte ihres Unternehmens, das ihr Vater Rudolf Neumeister im Jahr 1958 von Adolf Weinmüller übernommen hatte, von einer […]

Im Wintersemester 2015/16 darf ich gemeinsam mit Studenten der Justus-Liebig-Universität Gießen wieder die „Mobilität von Kunst im Zweiten Weltkriegs“ erarbeiten. Die Übung beleuchtet die Mobilität, die Kunstwerke in Kriegszeiten zwangsläufig einnehmen. Gestohlen, enteignet, geraubt, in Sicherheit gebracht, versteckt, verpfändet oder gar zerstört – gegen Ende des Zweiten Weltkriegs befand sich kaum ein mitteleuropäisches Kunstwerk noch am selben […]