Der französische Post-Impressionist Pierre Bonnard taucht immer wieder in meinen Recherchen bei NS-Raub- und Beutekunst auf. Dabei galt seine Malweise – wie die vieler anderer Künstler – als „entartet.“ Warum haben sich die nationalsozialistischen Kunsträuber für diese Werke interessiert?

Buchtipp Nach mehreren Vorläufern als Artikel ist nun im Juli endlich die ganze Publikation von Iris Lauterbach zum Münchner Central Collecting Point erschienen. Die Forschungen dazu gehen zurück bis ins Jahr 1995. Die Münchner Sammelstelle, neben den Collecting Points in Wiesbaden, Marburg und Offenbach eine Einrichtung der Monuments Men, war nach dem Zweiten Weltkrieg wesentlicher […]

Der aktuelle Fund der rund 1500 Kunstwerke im Hause des Cornelius Gurlitt zeigt, dass auch heute noch das Thema „Entartete Kunst“ von Bedeutung ist. Auch heute noch existieren eine große Menge von Kunstwerken, die ursprünglich einmal jüdischen Mitbürgern gehört hatten, die während der NS-Zeit ihren Besitzer gewechselt hatten.