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Nostalgische transatlantische Zeitreise

Wissenschaftlerin Dillmann präsentierte in Bad Soden historische Filme zum Marshall-Plan

Filme über den Marshall-Plan sind im Bad Sodener „Augustinum“ gezeigt worden. Wie der Vorsitzende der einladenden George-Marshall-Gesellschaft, Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Kollmeier, mitteilt, präsentierte die Filmwissenschaftlerin Claudia Dillmann die Beiträge aus der frühen Nachkriegszeit; viele der rund 60 Besucher hatten den Start des Marshall-Planes noch als kleine Kinder miterlebt. Der Abend in der Seniorenresidenz lief im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum Inkrafttreten des Wiederaufbauprogramms vor 70 Jahren. Die Reihe wird vom Kulturfonds FrankfurtRhein-Main unterstützt.

Vorsitzende der Marshall-Gesellschaft Wolfgang Kollmeier (3. v. li.) und Referentin Claudia Dillmann (2. v. li.) im Gespräch mit Besuchern.

„Das war eine nostalgische Zeitreise, die zeigte, wie nach dem Krieg die Grundlagen der transatlantischen Partnerschaft gelegt wurden“, so Kollmeier. „Gerade in den augenblicklich turbulenten Zeiten der europäisch-amerikanischen Beziehungen ist es wichtig, an die Bedeutung unserer Partnerschaft zu erinnern.“

Dillmann zeigte und erläuterte diverse Filme, die in der frühen Nachkriegszeit für den Marshall-Plan warben. Wie Kollmeier berichtet, nutzten viele der Besucher den Abend, um Erinnerungen an die damalige Zeit auszutauschen. Für einige sei das wegen ihrer persönlichen Erinnerungen ein sehr berührender Abend gewesen.

In der nächsten Veranstaltung im Rahmen der Marshall-Reihe geht es darum, wie Gelder aus dem Marshall-Plan eingesetzt wurden. Beginn ist am Dienstag, 21. August, um 19 Uhr am Firmensitz der kfw Bankengruppe in Frankfurt (Palmengartenstraße 5-9). Mit dem Marshall-Plan und seiner historischen Bedeutung befasst sich dann ein Vortrag von Professor Dr. Werner Plumpe (Universität Frankfurt) am Donnerstag, 6. September, um 18.30 Uhr. Er läuft im Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg (Am Wingertsberg 4). Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

Die George-Marshall-Gesellschaft wurde auf Initiative des Main-Taunus-Kreises gegründet, der mit Loudoun County bei Washington eine Kreispartnerschaft geschlossen hat. Dort verbrachte der Architekt des amerikanischen Wiederaufbauprogramms seine letzten Lebensjahre. Die Gesellschaft will die Verbindungen der Regionen Frankfurt/Rhein-Main und Washington D.C. stärken. Näheres gibt es auf der Internetseite www.george-marshall-gesellschaft.org. Dort kann auch das Jubiläumsprogramm heruntergeladen werden.

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