Für das Projekt Stadtteil-Historiker Wiesbaden der Wiesbaden Stiftung in Kooperation mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt und mit der Unterstützung des Kulturfonds Rhein-Main erforsche ich den Kunsthandel in meiner Heimatstadt Wiesbaden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dabei wird es auch um die Enteignungen der NS-Zeit gehen. Der Wiesbadener Kurier hat nun einen Artikel […]

Zu den Motiven, die von  den Brücke-Künstlern wie Ernst Ludwig Kirchner gerne und wiederholt gemalt wurde, gehört das junge Mädchen „Marzella“. Eine Version davon befindet sich heute im Moderna Museet, Stockholm. Das Werk eines Künstlers, der in der NS-Zeit als „entartet“ galt, hat eine bewegte Geschichte.

Auch Publikationen über einzelne Sammlerpersönlichkeiten und ihre Sammlungsschwerpunkte stellen wertvolle Findmittel für die Provenienzforschung dar. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass nun eine Veröffentlichung über die Kunstsammlung Thyssen erschienen ist.  Auf mehr als 400 Seiten gibt Johannes Gramlich Einblick in die

Gestern wurde ich als Mitglied der Wiesbadener  StadtteilHistoriker akkreditiert. In den nächsten 18 Monaten darf ich mich in diesem Rahmen einem Teil der Wiesbadener Stadtgeschichte widmen. Und was habe ich mir als Thema gewählt? Klar – den Wiesbadener Kunstmarkt 🙂

Ein weiteres Grundlagenwerk zur Geschichte des Kunsthandels im Dritten Reich schließt eine weitere Forschungslücke für die Provenienzforscher: Ein langjähriges interdisziplinäres Forschungsprojekt der TU Berlin beschäftigte sich mit der Geschichte des Berliner Kunsthändlers Paul Graupe, der – vor der NS-Zeit sehr erfolgreich – als Jude auch nach der Machtergreifung noch einige Jahre im Spezialauftrag mit dem […]

Kürzlich las ich einen Artikel in der Zeit zum Thema Provenienzforschung im Auktionshandel. Vorgestellt wurden darin die Bemühungen des Auktionshauses Neumeister München um die Aufarbeitung seiner Geschichte.  Katrin Stoll, heutige Inhaberin des Hauses, ließ drei Jahre lang die Geschichte ihres Unternehmens, das ihr Vater Rudolf Neumeister im Jahr 1958 von Adolf Weinmüller übernommen hatte, von einer […]

Nun gibt es Noah Charneys Publikation über Meisterfälscher auch auf deutsch. Darin untersucht Charney die Motive der Fälscher wie Genie, Stolz, Rache, Ruhm, oder Geld und stützt das mit zahlreichen Beispielen aus der Geschichte der Fälschungen in Kunst und Literatur. Sehr spannend zu lesen!   Der Kunsthistoriker Noah Charney hat sich spezialisiert auf Kunstkriminalität. Er […]

Wieder wurde eine Kunstraub-Geschichte in einem Hollywood Film umgesetzt. „Woman in Gold“ handelt vom Restitutionsfall um das Gemälde „Adele Bloch-Bauer“ von Gustav Klimt, das lange Jahre als wertvolles österreichisches Kulturgut im Wiener Belvedere zu sehen war. Im Film verkörpert Helen Mirren die in den Vereinigten Staaten lebende Maria Altmann, die Nichte von Adele Bloch-Bauer, die diesen […]

Das dritte Bild aus der Sammlung Karg, das damals aufgrund der unsicheren Provenienz nicht zur Versteigerung kommen konnte, ist die Losnummer 16 „Wäschetrocknen-Bleiche“. Wie ist es hier um die Herkunftsgeschichte bestellt?